Internet-Portal„Natur-Erleben-NRW“ online

Schwalm-Altarm / Foto: O. Gellißen
Schwalm-Altarm / Foto: O. Gellißen

Seit Mitte 2014 ist das neue Internet-Portal

„Natur erleben in NRW“ online.


An der Erstellung - des u.a. von der EU gefördeten Projektes - ist der NABU NRW massgeblich beteiligt.


Neben einem Online-Routenplaner, mit dessen Hilfe sich interessierte Naturfreunde

selber Fahrradrouten zu den schönsten Naturgebieten zusammenstellen können, enthält das Portal interessante Hintergrundinformationen zu den beschriebenen Gebieten

Die Internet-Adresse lautet: http://www.

natur-erleben-nrw.de/


Tourenvorschlag:

Wanderung durch die Naturschutzgebiete Schwalmbruch, Muehlenbach- und Knippertzbachtal bei Wegberg, Dauer: ca. 1,5 Std., keine wesentlichen Steigungen vorhanden, für Rollstühle o.ä. nicht geeignet.


Gebietsbeschreibung

Das Gebiet umfasst das Schwalmtal mit

Mühlenbach, Teile des Knippertzbachtal 


und Nebentälern nördlich und südlich der

Stadt Wegberg. Es ist weitgehend mit Auwald, Erlenbruchwald und kleinflächig mit

Birkenbruchwald bestanden. In den Randbereichen finden sich Birken-Eichenwälder und Buchenwälder. Die zahlreichen Gewässer haben an vielen Stellen einen natürlichen Verlauf. Kleinere Teile im Gebiet werden als Grünland genutzt. Kulturhistorisch bedeutsam ist das Gebiet wegen der vielen Wassermühlen und der noch vorhandenen Motten. Das Gebiet ist Teil des Naturparks Schwalm-Nette und hat den Status eines FFH-Schutzgebietes (Europäisches Schutzgebiet gemäß der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie). An der Molzmühle fließt der Mühlenbach, welcher in Mönchengladbach-Herrath entspringt, in die Schwalm. Die Ursprünge der Wassermühle reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Im Jahr 2013 erhielt die Mühle ein neues Mühlrad. Oberhalb der Molzmühle liegen am Mühlenbach die Schrofmühle, die Buschmühle, die Holtmühle und die Vollmühle. Zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie hat der Schwalmverband 2012 im Bereich der Molzmühle eine „Fischaufstiegsanlage“ errichtet, welche den wandernden Fischarten ermöglichen soll, ihre angestammten Lebensräume zu erreichen. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie hat u. a. das Ziel, die Durchgängigkeit der Gewässer für Wasserlebewesen wieder herzustellen. In vielen Gewässern ist dies aufgrund technischer Bauwerke (Stauwehre etc.) oft nicht möglich.

Routenbeschreibung

Startpunkt ist der Burgparkpatz in Wegberg, Burgstraße. Von dort geht es in nördlicher Richtung ca. 3 km über den parallel des Baches (Schwalm) verlaufenden Wanderweg immer geradeaus bis die Schwalm die Straße „Im Ländchen“ 

unterquert. Hier überqueren wir die Straße, um dann den Bachlauf auf der gegenüberliegenden Seite weiterhin über den Wanderweg zu begleiten. Nach einem

kleinen Aufstieg erreichen wir die Landstraße 400 („Grenzlandring“), welchen wir ebenfalls überqueren und uns nach rechts wenden, um dann sofort nach erneutem Überqueren der Schwalm links in den „Feltenbergweg“ abzubiegen. An der ersten Rechtskurve halten wir uns halb links/ geradeaus und folgen dem Waldweg durch den Bruchwald, an zwei Weggabelungen halten wir uns jeweils geradeaus / halb links. Wenn der Weg kurz den Wald verlässt (auf der rechten Seite ist ein Wohngebäude mit angrenzender Weide zu sehen), halten wir uns ebenfalls weiter links und überqueren den Schwalm-Altarm über eine kleine Holzbrücke.

Zwischen Altarm und begradigter Schwalm folgen wir dem Wanderweg bis zum Erreichen der befestigten Straße. Vorher überqueren wir mittels Trittsteinen eine „Fischtreppe“. Dort halten wir uns rechts, lassen die Molzmühle „links liegen“ und folgen dem geteerten Weg „In Bollenberg“ bis wir die L 3 (Dülkener Straße) erreichen.

Wir überqueren die Straße an der Fußgängerampel und halten uns halb rechts

und biegen in die Straße „In Balkhoven“ ein. Wir folgen der Straße durch den kleinen Ort immer geradeaus, an der ersten 

Fischtreppe an der Molzmühle / Foto: O. Gellißen
Fischtreppe an der Molzmühle / Foto: O. Gellißen

Molzmühle / Foto: O. Gellißen
Molzmühle / Foto: O. Gellißen

Kreuzung außerhalb des Ortes gehen wir weiter geradeaus und lassen die Sandgrube (Fa. Wolters) auf der rechten Seite liegen. An der nächsten T-Kreuzung biegen wir dann rechts ab. An der Landstraße 10 (Hospitalstraße) biegen wir links ab, die nächste Straße sofort wieder rechts in den Holtmühlenweg. Die Holtmühle lassen wir

rechts liegen und folgen dem befestigten Weg geradeaus durch einen kleinen Bruchwald, über eine kleine Wegkreuzung hinweg bis zur Landstraße 400 (Grenzlandring), diese überqueren wir. Wir passieren zwischen zwei ehem. Industriegrundstücken ein kleines Waldstück und erreichen an einem Autohaus die Industriestraße. Diese überqueren wir geradeaus in den Spielburgweg. In der Rechtskurve halten wir uns links und folgen dem Rad-/Gehweg bis zur Bahnhofstraße, welche wir überqueren. Anschließend halten wir uns links, überqueren die Bahnlinie und biegen rechts in den Wanderweg ab. Diesem folgen wir, bis wir über eine Holzbrücke die Schwalm überquert haben. An der Wegkreuzung gehen wir nach links und erreichen den Ausgangspunkt der Wanderung.


Naturblatt 2016

Fledermäuse im Kreis Heinsberg

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