NABU Gruppe Wegberg, Erkelenz, Hückelhoven

 

 

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Führungen im Hambacher Forst

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Fledermäuse in einem gefällten Baum

zum Jahreswechsel 2016/2017 wurden an der Grenze der Kreise Heinsberg und Viersen in einem gefällten Baum 31 Große Abendsegler gefunden. Die eiligst herbeigerufenen Fledermausschützer des NABU Heinsberg konnten die Tiere bergen und in eine Fledermaus-Pflegestation in Viersen bringen, wo sie wieder aufgepäppelt und später freigelassen werden.

 

Fledermäuse im Winterquartier

Im Sommer sieht man Fledermäuse abends und nachts an vielen Stellen fliegen, im Winter sind sie uns jedoch verborgen: Fledermäuse, die heimlichen Königinnen der Nacht. Tatsächlich zieht es manche Fledermausarten wie die Wasserfledermaus in die Eifel, wo sie in Höhlen und Stollen den Winter verschlafen. Da es für Fledermäuse im Winter nichts zu fressen gibt, legen sie sich wie andere Winterschläfer im Herbst eine dicke Speckschicht an, von der sie dann zehren. Damit sie dabei nicht erfrieren, suchen sie kühle, etwa 5-10°C kalte, aber frostfreie Verstecke auf.

Mindestens sieben Fledermausarten überwintern auch im Kreis Heinsberg, manche ziehenden Arten wie die Rauhautfledermaus und der Große Abendsegler entfliehen der winterlichen Kälte Nordosteuropas und überwintern auch bei uns im Kreis Heinsberg.

Mangels Höhlen nutzen sie im Kreis Heinsberg dafür alte Keller und andere Gebäude, Bunker und die wenigen erhaltenen Stollen. Andere Arten verbringen die Zeit auch in gut isolierten Baumhöhlen. Fledermausquartiere sind ganzjährig geschützt. Gerade in Bäumen sind sie aber vor dem Fällen schwer zu erkennen. Der NABU appelliert daher an Forstarbeiter vor dem Fällen auf auffällige Öffnungen am Stamm zu achten und mögliche Quartierbäume zu verschonen. Die Bäume müssen gar nicht uralt sein. Sommerquartiere hat der NABU Heinsberg bereits in nur 25 cm starken Birken gefunden und die jetzt mit den Abendseglern gefällte Eiche war gerade mal 43 cm stark.

Auch beim Abbruch oder Umbau von Gebäuden muss auf Fledermäuse geachtet werden. Gerade im Winterschlaf sind sie oft tief versteckt in Mauerspalten und ohne gründliche Suche nicht zu erkennen.

Fledermäuse und ihre Quartiere sind streng geschützt. Im Falle des Fundes von Tieren müssen die Arbeiten am betroffenen Baum oder Gebäude daher sofort eingestellt werden und ein Fachkundiger hinzu gezogen werden, um die Tiere zu bergen und zu versorgen und weitere versteckte Tiere zu suchen. Im Kreis Heinsberg können sich die Finder gerne an den NABU Heinsberg wenden. Fledermauskundler Michael Straube erfasst dort bereits seit 1989 die Fledermäuse.

 

Kontaktdaten:

Dipl.-Biol. Michael Straube, NABU Kreisverband Heinsberg

Tel. 02434-8094043

straube@nabu-heinsberg.de

 

 

 

Dezember-Spaziergang 13.12.2016

 

 

 

  

zum ehemaligen „Kolleg St. Ludwig“

Norbert Helpenstein hat uns auf einen interessanten Rundweg begleitet und uns viele Informationen zu der Veränderung des Geländes in den letzten Jahren gegeben

 

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Vogel des Jahres

Wer hat's erfunden? Der NABU!

 

Der „Vogel des Jahres“ wird bereits seit 1971 gekürt. Die gemeinsame Aktion von NABU und  LBV ist damit die älteste ihrer Art. Vom Baum bis zum Weichtier des Jahres hat sie inzwischen zahlreiche Nachahmer gefunden. In dieser Rubrik erfahren Sie, wie sich der Vogel des Jahres in der örtlichen Naturschutzarbeit verwenden lässt.

Am 14. Oktober haben NABU und der LBV den Waldkauz zum Vogel des Jahres 2017 gekürt. Informationen und Downloads

 

 

 

 

 

Pilzexkursion am 27.9.15

Herbstzeit ist Pilzezeit - und so fanden sich wieder viele NABU-Aktive, um Ende September gemeinsam Pilzesuchen zu gehen. Unter sachkundiger Leitung und bei sonnigem Herbstwetter bewunderten sie die Formenvielfalt und Schönheit vieler heimischer Pilzarten im Wald und auf den Wiesen rund um Haus Wildenrath. Neben alten Bekannten wie Parasol und Fliegenpilz, entdeckten sie auch weniger bekannte Arten, wie z. B. die fast grafisch wirkende Schmetterlingstramete (u. l.).


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Fledermäuse im Kreis Heinsberg

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